Hugh Jackman wird 58: Leben, Karriere und größte Erfolge

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Hugh Jackman wird 58: Leben, Karriere und größte Erfolge

Hugh Jackman hat am 12. Oktober 2026 seinen 58. Geburtstag gefeiert – und kaum ein Schauspieler seiner Generation steht so sehr für Vielseitigkeit wie er. Der Australier wurde als Wolverine zum Weltstar, gewann Preise am Broadway und füllte mit Musicalfilmen die Kinosäle. Diese Biografie zeichnet seinen Weg nach: von der Kindheit in Sydney über den späten Durchbruch in Hollywood bis zu seinen neuen Filmen im Jahr 2026. Wer verstehen will, warum er seit über 25 Jahren zur ersten Liga gehört, findet hier alle wichtigen Stationen seines Lebens kompakt und aktuell zusammengefasst.

Kurzantwort: Hugh Jackman wurde am 12. Oktober 1968 in Sydney geboren und ist ein australischer Schauspieler, Sänger und Produzent. Berühmt wurde er als Wolverine in den „X-Men“-Filmen ab dem Jahr 2000. Er gewann zwei Tony Awards, einen Emmy und einen Grammy, war für einen Oscar nominiert und spielte 2024 in „Deadpool & Wolverine“ sowie 2026 in neuen Kinofilmen.

Hugh Jackman lächelnd im Porträt – der Schauspieler Hugh Jackman bei einer öffentlichen Veranstaltung
Hugh Jackman bei einer öffentlichen Veranstaltung – der Wolverine-Star abseits der Leinwand.

Kindheit in Sydney: Englische Wurzeln und eine prägende Trennung

Hugh Michael Jackman kam am 12. Oktober 1968 in Sydney im australischen Bundesstaat New South Wales zur Welt. Er war das jüngste von fünf Kindern. Seine Eltern, Grace McNeil und Christopher John Jackman, stammten aus England und waren 1967 im Rahmen des Auswanderungsprogramms „Ten Pound Poms“ nach Australien gekommen. Der Vater hatte in Cambridge studiert und arbeitete als Buchhalter, die Familie lebte in bescheidenen, aber stabilen Verhältnissen.

Als er acht Jahre alt war, trennten sich seine Eltern. Die Mutter kehrte nach England zurück, während er mit dem Vater und den Geschwistern in Australien blieb. Diese Erfahrung hat ihn nach eigenen Aussagen früh selbstständig gemacht. Er besuchte die Pymble Public School und später die Knox Grammar School in Sydney. Dort stand er 1985 in einer Schulaufführung von „My Fair Lady“ auf der Bühne und wurde 1986 Schulsprecher. Nach einem Auslandsjahr als Sportlehrer in England kehrte er nach Sydney zurück – noch ohne den Plan, Schauspieler zu werden. Mehr Lebensläufe bekannter Persönlichkeiten finden Sie in unserer Rubrik Biographie.

Ausbildung: In vier Schritten vom Studium auf die Profibühne

Dass er überhaupt zur Schauspielerei fand, war eher Zufall als Kalkül. An der University of Technology Sydney belegte er im letzten Studienjahr einen Schauspielkurs, um fehlende Punkte für seinen Abschluss in Kommunikationswissenschaften zu sammeln – und entdeckte dabei seine Leidenschaft. Sein Weg in den Beruf lässt sich in vier klaren Schritten nachvollziehen:

  1. 1991: Abschluss des Bachelorstudiums in Kommunikationswissenschaften an der University of Technology Sydney.
  2. Danach: Schauspielunterricht am Actors‘ Centre in Sydney, finanziert auch durch ein kleines Erbe aus der Familie.
  3. 1994: Abschluss an der Western Australian Academy of Performing Arts (WAAPA) der Edith Cowan University in Perth.
  4. 1995: Erste große Fernsehrolle in der australischen Dramaserie „Correlli“ – unmittelbar nach dem Abschluss.

Die Serie „Correlli“ wurde für Hugh Jackman gleich doppelt zum Wendepunkt: Dort spielte er einen Häftling, der sich in seine Gefängnispsychologin verliebt, und lernte am Set seine spätere Ehefrau Deborra-Lee Furness kennen. Parallel dazu baute er sich eine Karriere im Musiktheater auf. In Melbourne spielte er 1995 den Gaston in „Die Schöne und das Biest“ und 1996 den Joe Gillis in „Sunset Boulevard“. Diese Jahre auf australischen Bühnen legten das Fundament für alles, was danach kam: Gesang, Tanz und Schauspiel aus einer Hand.

Durchbruch auf der Bühne: Von „Oklahoma!“ zum Tony Award

Der internationale Durchbruch auf der Bühne gelang Hugh Jackman 1998 in London. Am Royal National Theatre spielte er den Curly in der gefeierten Wiederaufnahme des Musicals „Oklahoma!“ und erhielt dafür eine Nominierung für den Laurence Olivier Award, den wichtigsten Theaterpreis Großbritanniens. Kritiker lobten seine Bühnenpräsenz, seine Stimme und sein natürliches Charisma – Eigenschaften, die auch Hollywood auf ihn aufmerksam machten.

Sein Broadway-Debüt gab er in der Spielzeit 2003/2004 als australischer Sänger Peter Allen in „The Boy from Oz“. Für diese Rolle gewann er 2004 den Tony Award als bester Hauptdarsteller in einem Musical. Er moderierte die Tony Awards insgesamt viermal und erhielt für die Moderation der Verleihung 2005 einen Primetime Emmy Award. 2009 führte er zudem als Gastgeber durch die Oscarverleihung. Einen zweiten, besonderen Tony Award erhielt er 2012 für sein künstlerisches und soziales Engagement. Von 2021 bis 2023 stand er erneut am Broadway auf der Bühne: als Professor Harold Hill im Revival von „The Music Man“, an der Seite von Sutton Foster.

Wolverine: Die Rolle, die Hugh Jackman weltberühmt machte

Im Jahr 2000 veränderte eine einzige Rolle alles: Hugh Jackman übernahm in „X-Men“ den Part des Mutanten Logan, besser bekannt als Wolverine. Der damals außerhalb Australiens weitgehend unbekannte Schauspieler rückte kurzfristig für die Rolle nach – und wurde über Nacht zum Star. Die Verbindung aus körperlicher Präsenz, Verletzlichkeit und trockenem Humor machte seine Figur zum Herzstück der gesamten Reihe.

Insgesamt verkörperte er den Wolverine in zehn Filmen zwischen 2000 und 2024. Dafür wurde er von Guinness World Records mit dem Rekord für die längste Karriere als Live-Action-Marvel-Superheld ausgezeichnet. Als emotionaler Höhepunkt gilt „Logan“ aus dem Jahr 2017, der weltweit rund 619 Millionen US-Dollar einspielte und als düsterer Abschied von der Figur gefeiert wurde. Doch 2024 kehrte er noch einmal zurück: „Deadpool & Wolverine“ mit Ryan Reynolds spielte nach Angaben von Box Office Mojo und The Numbers weltweit rund 1,34 Milliarden US-Dollar ein und wurde zum erfolgreichsten Film mit Altersfreigabe ab 18 (R-Rating) der Geschichte. Für viele Fans bleibt er untrennbar mit den Adamantium-Krallen verbunden – ähnlich wie andere Schauspieler mit ihren Paraderollen, etwa Christoph Waltz mit seinen preisgekrönten Figuren.

Musikfilme und große Dramen: Oscar-Nominierung und Grammy

Wer ihn nur als Actionhelden kennt, übersieht die Hälfte seiner Karriere. 2012 spielte er den Jean Valjean in der Musicalverfilmung „Les Misérables“ und sang alle seine Szenen live am Set. Die Leistung brachte ihm seine erste Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller sowie einen Golden Globe Award ein. Fünf Jahre später folgte mit „The Greatest Showman“ der nächste Publikumsliebling: Als Zirkuspionier P. T. Barnum führte er den Film zu einem weltweiten Einspielergebnis von rund 472 Millionen US-Dollar laut Box Office Mojo – bei einem Budget von nur 84 Millionen. Für den Soundtrack erhielt er einen Grammy Award für die beste Soundtrack-Zusammenstellung.

Zwischen den Musicals bewies er in ernsten Stoffen seine Bandbreite, etwa im Thriller „Prisoners“ (2013) an der Seite von Jake Gyllenhaal oder im Schuldrama „Bad Education“ (2019), für das ihn Kritiker vielfach lobten. Die folgende Übersicht zeigt seine wichtigsten Kinofilme im Überblick:

FilmJahrRolle / Bedeutung
X-Men2000Wolverine – internationaler Durchbruch
The Prestige2006Magier Robert Angier in Christopher Nolans Thriller
Les Misérables2012Jean Valjean – Oscar-Nominierung, Golden Globe
Prisoners2013Keller Dover – gefeierte dramatische Rolle
The Greatest Showman2017P. T. Barnum – Grammy für den Soundtrack
Deadpool & Wolverine2024Wolverine – 1,34 Mrd. US-Dollar Einspielergebnis

Definition: Was „Triple Threat“ bei Hugh Jackman bedeutet

Definition: Als „Triple Threat“ bezeichnet die amerikanische Theaterwelt Darsteller, die gleich drei Disziplinen auf Spitzenniveau beherrschen – Schauspiel, Gesang und Tanz. Genau diese Kombination beschreibt die Karriere von Hugh Jackman: Er besteht im Superhelden-Blockbuster ebenso wie in einer acht Vorstellungen pro Woche laufenden Broadway-Produktion, bei der jede Note und jeder Schritt live sitzen muss.

Diese Dreifachbegabung erklärt, warum Hugh Jackman in Hollywood eine Sonderstellung einnimmt. Während viele Actionstars auf Stuntdoubles und Playback angewiesen wären, kann er eine komplette Musicalnummer in einer Einstellung singen und tanzen. Dazu passt eine viel zitierte Branchenweisheit aus Kritiken zu „The Greatest Showman“: Der Film funktioniere vor allem deshalb, weil sein Hauptdarsteller jede Szene mit voller Überzeugung trage. Hinzu kommt seine Arbeit als Produzent sowie soziales Engagement, für das er 2019 zum Companion of the Order of Australia ernannt wurde – der höchsten zivilen Auszeichnung seines Heimatlandes.

Privatleben: Ehe, Kinder und ein respektvoller Neubeginn

Privat galt Hugh Jackman lange als Gegenentwurf zum Hollywood-Klischee: Er heiratete Deborra-Lee Furness am 11. April 1996, nur ein Jahr nachdem sich beide am „Correlli“-Set kennengelernt hatten. Das Paar adoptierte zwei Kinder, Sohn Oscar (geboren 2000) und Tochter Ava (geboren 2005), und war fast drei Jahrzehnte lang eines der stabilsten Paare der Branche. Im September 2023 gaben beide in einer gemeinsamen Erklärung gegenüber dem Magazin People ihre Trennung bekannt und betonten, die Familie bleibe ihre höchste Priorität.

Im Mai 2025 reichte Furness die Scheidung ein; laut den von People und USA Today eingesehenen Gerichtsunterlagen des Supreme Court im Suffolk County wurde das Urteil im Juni 2025 rechtskräftig. Die Scheidung verlief unbestritten, also ohne öffentlichen Rosenkrieg. Mehr zur Trennungsgeschichte und zum Einigungsverfahren berichtete auch die USA-Today-Redaktion in ihrer Berichterstattung zum Fall. Inzwischen wird Hugh Jackman an der Seite seiner früheren Broadway-Partnerin Sutton Foster gesehen. Beruflich wie privat beginnt für ihn mit 58 ein neues Kapitel – ohne dass er sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen würde.

Projekte 2025 und 2026: Hugh Jackman bleibt gefragt

Von Ruhestand keine Spur: Auch rund um seinen 58. Geburtstag reiht sich für Hugh Jackman ein Projekt an das nächste. Diese Filme und Rollen prägten seine jüngste Karrierephase:

  • „Song Sung Blue“ (2025): Musikdrama an der Seite von Kate Hudson über ein Neil-Diamond-Tribute-Duo; Kinostart war am 25. Dezember 2025, weltweites Einspielergebnis laut Box Office Mojo rund 58 Millionen US-Dollar.
  • „The Sheep Detectives“ (2026): Krimikomödie nach dem Roman „Glennkill“ von Leonie Swann; Jackman spielt den Schäfer George, dessen Schafe nach seinem Tod selbst ermitteln. Kinostart war am 8. Mai 2026.
  • „The Death of Robin Hood“ (2026): Düstere A24-Neuinterpretation der Sage mit Jodie Comer und Bill Skarsgård; Jackman zeigt einen gealterten, von Schuld gezeichneten Robin Hood. Kinostart war am 19. Juni 2026.
  • Wolverine-Erbe: Mit „Deadpool & Wolverine“ stellte er 2024 einen Einspielrekord auf; Details zu den Box-Office-Zahlen liefert die Auswertung der bisherigen Deadpool-Einspielergebnisse.

Besonders „The Death of Robin Hood“ zeigt, wohin sich Hugh Jackman schauspielerisch bewegt: weg vom makellosen Helden, hin zu gebrochenen Figuren mit Vergangenheit. Kritiker beschrieben seine Darstellung als eine seiner rohesten Leistungen überhaupt, auch wenn der Film an den Kinokassen mit rund 9,5 Millionen US-Dollar hinter den Erwartungen blieb. Dass er solche Risiken mit 58 noch eingeht, statt sich auf der Wolverine-Legende auszuruhen, spricht für seinen Ehrgeiz. Gleichzeitig bleibt die Tür ins Marvel-Universum durch den Multiversum-Ansatz der Reihe zumindest theoretisch offen – offiziell bestätigt ist eine weitere Rückkehr als Wolverine bislang jedoch nicht.

Häufig gestellte Fragen

Wann wurde Hugh Jackman geboren und wie alt ist er jetzt?

Hugh Jackman wurde am 12. Oktober 1968 in Sydney, Australien, geboren. Am 12. Oktober 2026 feierte er seinen 58. Geburtstag. Er ist das jüngste von fünf Kindern englischer Einwanderer und besitzt sowohl die australische als auch die britische Staatsbürgerschaft.

Für welche Rolle ist Hugh Jackman am bekanntesten?

Am bekanntesten ist er als Wolverine alias Logan aus den „X-Men“-Filmen. Er spielte die Figur von 2000 bis 2024 in insgesamt zehn Filmen und hält laut Guinness World Records den Rekord für die längste Karriere als Live-Action-Marvel-Superheld. Sein letzter Auftritt war 2024 in „Deadpool & Wolverine“.

Hat Hugh Jackman einen Oscar gewonnen?

Einen Oscar hat er bislang nicht gewonnen, war aber 2013 für seine Hauptrolle als Jean Valjean in „Les Misérables“ als bester Hauptdarsteller nominiert. Für dieselbe Rolle gewann er einen Golden Globe. Hinzu kommen zwei Tony Awards, ein Primetime Emmy und ein Grammy für den Soundtrack von „The Greatest Showman“.

Ist Hugh Jackman noch mit Deborra-Lee Furness verheiratet?

Nein. Das Paar heiratete 1996, gab im September 2023 die Trennung bekannt und vollzog die Scheidung im Juni 2025, wie Gerichtsunterlagen in New York belegen. Aus der Ehe beziehungsweise Adoption stammen zwei Kinder, Oscar und Ava. Heute wird Jackman an der Seite von Sutton Foster gesehen.

Welche neuen Filme mit Hugh Jackman erschienen 2026?

2026 war er in zwei sehr unterschiedlichen Filmen zu sehen: in der Krimikomödie „The Sheep Detectives“ als Schäfer George (Start: 8. Mai 2026) und im düsteren A24-Thriller „The Death of Robin Hood“ als gealterter Robin Hood (Start: 19. Juni 2026). Zuvor lief zu Weihnachten 2025 das Musikdrama „Song Sung Blue“ mit Kate Hudson an.

Kann Hugh Jackman wirklich singen und tanzen?

Ja, diese Fähigkeiten sind der Kern seiner Theaterkarriere. Er wurde an der WAAPA in Perth ausgebildet, spielte Hauptrollen in „Oklahoma!“, „Die Schöne und das Biest“ und „The Boy from Oz“ und gewann 2004 den Tony Award als bester Musicaldarsteller. In „Les Misérables“ und „The Greatest Showman“ sang er alle Nummern selbst.

Fazit: Ein Ausnahmekünstler zwischen Krallen und Broadway

Die Biografie von Hugh Jackman liest sich wie zwei Karrieren in einer: der körperbetonte Actionstar, der als Wolverine eine ganze Superhelden-Ära prägte, und der ausgebildete Musicaldarsteller, der am Broadway Tony Awards gewann und mit „The Greatest Showman“ ein Kinophänomen landete. Mit 58 Jahren wagt er weiterhin neue, unbequeme Rollen – vom Schäfer in einer Schafskrimi-Komödie bis zum gebrochenen Robin Hood. Wer keine News zu Hugh Jackman und anderen Stars verpassen möchte, sollte regelmäßig bei KlatschStar vorbeischauen und diese Biografie mit anderen Fans teilen.

Aktualisiert: 13. Oktober 2026

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