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Kathleen Turner: Michael Douglas gesteht Affäre von 1983

Die Suche nach Kathleen Turner explodiert gerade: Hollywood-Star Michael Douglas hat in seinen Memoiren „One Helluva Ride“ gestanden, dass er und Kathleen Turner während der Dreharbeiten zu „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ ein Liebespaar waren. Das US-Magazin People, dem ein Auszug aus dem Buch vorab vorlag, berichtet über das Geständnis – und lüftet damit ein Geheimnis, das beide über 40 Jahre lang gehütet hatten. Für ihre Fans ist die Enthüllung eine Sensation: Die Chemie zwischen den beiden auf der Leinwand war echt – viel echter, als sie je zugegeben haben.

Kurzantwort: Ja – Michael Douglas hat bestätigt, dass er und Kathleen Turner während des Mexiko-Drehs von „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ 1983 eine geheime Beziehung hatten. Die offizielle Version, beide seien nur „schreckliche Flirter“ gewesen, nennt er in seinen Memoiren eine Lüge. Turner, die noch lebt und 72 ist, reagierte gelassen mit Humor.

Kathleen Turner bei einer Planned-Parenthood-Kundgebung in New York
Kathleen Turner bei einer Planned-Parenthood-Kundgebung in New York City.

Was Michael Douglas in „One Helluva Ride“ gesteht

Am 6. Oktober erscheinen die Memoiren „One Helluva Ride“ von Michael Douglas. Schon jetzt sorgt ein Auszug, der dem US-Magazin People vorab vorlag, für Schlagzeilen in der ganzen Welt: Darin räumt der 82-jährige Hollywood-Star mit einer Legende auf, die er und Kathleen Turner jahrzehntelang gemeinsam gepflegt hatten. Einen ausführlichen Überblick über das Geständnis bietet auch der Bericht bei zeit-heute.de.

„Die Wahrheit ist, dass während der Produktion von ‚Die Jagd nach dem grünen Diamanten‘ Kathleen und ich uns ineinander verliebten und eine Beziehung anfingen“, heißt es in dem Auszug aus Douglas‘ Erinnerungen. Die offizielle Version – beide seien lediglich „schreckliche Flirter“ gewesen, zwischen denen nie etwas passiert sei – kommentiert Douglas knapp und schonungslos: „Das war eine Lüge.“ Es ist ein Satz, der in Hollywood für Aufsehen sorgt, denn er stellt vier Jahrzehnte offizieller Geschichte auf den Kopf. Der Titel „One Helluva Ride“ – auf Deutsch etwa „Eine höllische Fahrt“ – verspricht einen schonungslosen Blick hinter die Kulissen einer der längsten Karrieren Hollywoods: Douglas ist zweifacher Oscarpreisträger, als Produzent von „Einer flog über das Kuckucksnest“ (1976) und als Hauptdarsteller in „Wall Street“ (1988).

Dass ausgerechnet jetzt, 42 Jahre nach dem Dreh, die Wahrheit ans Licht kommt, ist kein Zufall: Memoiren leben von Enthüllungen, und Douglas nutzt sein Buch offenbar, um mit alten Geschichten reinen Tisch zu machen. Die Affäre mit Turner ist dabei nur eines von mehreren Kapiteln, über die in den kommenden Tagen noch viel gesprochen werden dürfte.

40 Jahre lang: die offizielle „Flirter“-Version

Jahrzehntelang erzählten Michael Douglas und Kathleen Turner dieselbe Geschichte: Ja, die Chemie am Set sei unglaublich gewesen, ja, beide seien – wie Turner es selbst formulierte – „schreckliche Flirter“ gewesen. Aber passiert sei nie etwas. Diese Version hielt sich so hartnäckig, dass Kathleen Turner sie noch vor wenigen Jahren in einem Interview mit People wiederholte.

Damals erzählte die Schauspielerin, sie habe sich nach Douglas verzehrt – doch er sei eben noch verheiratet gewesen. Dass zwischen Kathleen Turner und Douglas tatsächlich mehr lief, blieb ein offenes Geheimnis in Hollywood, über das niemand öffentlich sprach. Erst jetzt, mehr als 40 Jahre später, nennt Douglas die gemeinsame Sprachregelung beim Namen: Sie war eine Lüge, die vor allem seine damalige Familie schützen sollte.

Besonders pikant: Die Formulierung von den „schrecklichen Flirtern“ stammte ursprünglich von der Schauspielerin selbst – so hatte Turner es laut Douglas formuliert. Dass Douglas nun ausgerechnet diese Formulierung als Lüge entlarvt, macht die Enthüllung für viele Fans umso überraschender.

Mexiko 1983: Wie die geheime Romanze begann

Gedreht wurde die Abenteuerkomödie „Romancing the Stone“ – deutscher Titel „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ – im Jahr 1983 in Mexiko. Die Dreharbeiten im Dschungel waren anstrengend, der Druck auf Cast und Crew gewaltig. Laut Douglas wuchs die Beziehung zu Turner aus der engen Zusammenarbeit, dem gemeinsamen Druck und dem gegenseitigen Respekt. Für Kathleen Turner war es einer der wichtigsten Filme ihrer jungen Karriere – und hinter den Kulissen wurde daraus eine echte Liebesgeschichte.

„Wie jeder andere Mann auf der Welt zu dieser Zeit war auch ich von Kathleen völlig hingerissen“, schreibt der 82-Jährige in seinen Memoiren. Nach anstrengenden Drehtagen im Dschungel habe er sich nachts in Turners Hotelzimmer geschlichen – immer erst dann, wenn alle anderen längst schliefen. Überwachungskameras in den Aufzügen oder Assistenten mit Handys habe es in den frühen 80er-Jahren schlicht nicht gegeben.

Selbst Regisseur Robert Zemeckis und Co-Star Danny DeVito hätten nichts von der Romanze bemerkt, behauptet Douglas. Auch der Familienstand des Stars spielte eine Rolle: Er lebte zu dieser Zeit getrennt von seiner damaligen Ehefrau Diandra – sei aber „technisch noch verheiratet, aber getrennt“ nach Mexiko aufgebrochen. In seinen Memoiren räumt Douglas ein, dass in der Ehe damals beide Seiten außereheliche Affären hatten – er selbst unter anderem mit Diane Thomas, der Drehbuchautorin des Films.

  1. Nächtliche Besuche: Douglas schlich sich erst in Turners Hotelzimmer, wenn die Crew längst schlief.
  2. Kein Handy-Zeitalter: Überwachungskameras und Smartphone-Fotos gab es 1983 am Set schlicht nicht.
  3. Diskrete Crew: Weder Robert Zemeckis noch Danny DeVito schöpften offenbar Verdacht.
  4. Gemeinsame Sprachregelung: Nach außen galten beide jahrzehntelang als „schreckliche Flirter“ – mehr nicht.

Diandras Besuch: das abrupte Ende der Affäre

Der „Zauber“ – so nennt es Douglas selbst – endete abrupt, als seine damalige Ehefrau Diandra mit dem gemeinsamen Sohn Cameron nach Mexiko reiste. Der Junge war damals erst fünf Jahre alt. Unter vier Augen machte Diandra Kathleen Turner unmissverständlich klar, dass sie und Douglas noch verheiratet seien – ihre Sicht auf die Umstände der Trennung sei eine andere als seine.

Turner, so schreibt Douglas, habe daraufhin nicht zwischen das Paar funken wollen und sich zurückgezogen. Douglas selbst kehrte zu seiner Frau zurück – eine Entscheidung, die er heute rückblickend bereut: „Ich tat es für Cameron, aber wir hätten nicht wieder zusammenkommen sollen“, heißt es in den Memoiren. Die Scheidung seiner eigenen Eltern habe ihn als Kind tief verletzt, und Cameron sei damals im selben Alter gewesen.

Wer ist Kathleen Turner? Die Karriere einer 80er-Ikone

Mary Kathleen Turner wurde am 19. Juni 1954 geboren und gilt als eine der prägendsten Schauspielerinnen der 1980er-Jahre. Ihre tiefe, rauchige Stimme wurde zu ihrem Markenzeichen – und ihr Durchbruch in „Body Heat“ (deutsch: „Heißblütig – Kaltblütig“) machte sie 1981 über Nacht zum Sexsymbol. Für „Peggy Sue hat geheiratet“ (1986) wurde sie 1987 für den Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert.

Ihre Bilanz kann sich sehen lassen: zwei Golden Globes, eine Oscar-Nominierung, eine Grammy-Nominierung und zwei Tony-Nominierungen für ihre Broadway-Rollen in „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ (1990) und „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ (2005). Kathleen Turner war nie nur die Frau an der Seite starker Männer – sie spielte selbst starke, unbequeme Frauen. Weitere Details zu ihrer Laufbahn finden sich im deutschen Wikipedia-Artikel über Kathleen Turner.

  • „Heißblütig – Kaltblütig“ (Body Heat, 1981) – ihr Durchbruch als Femme fatale
  • „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ (Romancing the Stone, 1984) – an der Seite von Michael Douglas
  • „Die Ehre der Prizzis“ (Prizzi’s Honor, 1985) – Mafia-Komödie von John Huston
  • „Peggy Sue hat geheiratet“ (1986) – Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin
  • „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ (1988) – die unverwechselbare Stimme von Jessica Rabbit
  • „Der Rosenkrieg“ (The War of the Roses, 1989) – Scheidungsdrama erneut mit Douglas
  • „Serial Mom“ (1994) – Kult-Komödie von John Waters
  • TV-Hits: „Friends“ (2001) als Charles Bing, „Californication“ (2009), „The Kominsky Method“ (2021)

Privat war Kathleen Turner von 1984 bis 2007 mit dem Grundstücksmakler Jay Weiss verheiratet; 1987 wurde ihre gemeinsame Tochter geboren. In den 1990er-Jahren machte die Schauspielerin ihre rheumatoide Arthritis öffentlich – und sprach offen über die Krankheit, die ihre Karriere zeitweise ausbremste. Trotz gesundheitlicher Rückschläge blieb sie der Bühne und der Kamera treu und gilt bis heute als eine der respektiertesten Charakterdarstellerinnen Hollywoods.

Neben dem Kino feierte die 72-Jährige auch auf der Bühne große Erfolge: Für ihre Broadway-Rollen in „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ und „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ wurde sie jeweils für einen Tony Award nominiert. Dazu kamen markante Gastauftritte im Fernsehen – etwa als Dragqueen-Vater Charles Bing in der Kultserie „Friends“ (2001), in zehn Folgen von „Californication“ (2009) und als Stimme in Zeichentrickserien wie „Die Simpsons“. Ihre unverwechselbare Stimme machte sie außerdem zu einer gefragten Sprecherin, unter anderem in „Monster House“ (2006).

Definition: Was Promi-Memoiren so brisant macht

Definition: Promi-Memoiren sind autobiografische Bücher, in denen Stars ihr Leben in eigenen Worten erzählen – und gezielt die Geheimnisse lüften, die sie jahrzehntelang gehütet haben. Weil die Aussagen direkt vom Star stammen, gelten sie als besonders glaubwürdig – und weil sie oft jahrzehntealte Geschichten neu schreiben, sind sie für die Boulevardpresse Gold wert.

Genau das ist jetzt mit Michael Douglas passiert: Seine Memoiren „One Helluva Ride“ erscheinen offiziell am 6. Oktober, doch schon der vorab veröffentlichte Auszug dominiert die Schlagzeilen in Deutschland und den USA. Dass Douglas seine frühere Filmpartnerin laut People vorab um Erlaubnis gebeten haben soll, die Geschichte zu veröffentlichen, zeigt: Selbst 40 Jahre später wollte der Star die Enthüllung nicht ohne das Einverständnis von Kathleen Turner riskieren.

Freunde statt Feinde: Turners gelassene Reaktion

Kathleen Turner reagierte auf die Enthüllung mit der Gelassenheit einer Frau, die nichts zu verbergen hat. Gegenüber People ließ sie ausrichten: „Meine Güte, was für eine Aufregung über etwas von vor 40 Jahren!“ Und weiter: „Ich liebe Michael und ich freue mich darauf, das Buch zu genießen.“ Von Groll keine Spur – im Gegenteil: Die 72-Jährige nimmt Douglas die späte Beichte offenbar nicht übel.

Dabei war das Verhältnis der beiden nach dem gemeinsamen Durchbruch nicht immer reibungslos: Als das Studio 20th Century Fox nach dem Erfolg von „Romancing the Stone“ eine Fortsetzung wollte, sträubte sich Turner – das Studio verklagte sie auf 25 Millionen Dollar. Am Ende einigten sich beide Seiten, und Kathleen Turner half Douglas sogar dabei, das Drehbuch zu „Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil“ zu überarbeiten. Später standen die beiden für „Der Rosenkrieg“ (1989) und 2021 für die dritte Staffel von „The Kominsky Method“ erneut gemeinsam vor der Kamera. Douglas ist seit 2000 mit Catherine Zeta-Jones verheiratet.

FilmJahrZusammenarbeit
„Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“1984erste gemeinsame Hauptrolle
„Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil“1985Fortsetzung nach Rechtsstreit
„Der Rosenkrieg“1989Scheidungsdrama als Ex-Ehepaar
„The Kominsky Method“, Staffel 32021gemeinsamer Serien-Auftritt

Weitere Stars und Geschichten aus Hollywood finden Sie in unserer Prominente-Rubrik.

Häufig gestellte Fragen

Lebt Kathleen Turner noch?

Ja. Kathleen Turner lebt, sie ist 72 Jahre alt und steht weiterhin für Bühnen- und Filmprojekte vor der Kamera – zuletzt 2021 an der Seite von Michael Douglas in der dritten Staffel von „The Kominsky Method“. Ihre gelassene Reaktion auf Douglas‘ Memoiren-Geständnis – „Ich liebe Michael und ich freue mich darauf, das Buch zu genießen“ – zeigt, dass es ihr gut geht.

Wie alt sind Kathleen Turner und Michael Douglas heute?

Kathleen Turner ist 72, Michael Douglas 82 Jahre alt. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten zu „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ im Jahr 1983 war Turner Ende 20 und Douglas Ende 30.

Wann erscheinen die Memoiren „One Helluva Ride“ von Michael Douglas?

Die Memoiren „One Helluva Ride“ erscheinen am 6. Oktober. Ein vorab veröffentlichter Auszug, der dem US-Magazin People vorlag, enthüllt darin die geheime Affäre mit Kathleen Turner beim Mexiko-Dreh im Jahr 1983.

Welche Filme haben Kathleen Turner und Michael Douglas zusammen gedreht?

Drei Kinofilme und eine Serie: „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ (1984), „Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil“ (1985), „Der Rosenkrieg“ (1989) sowie die dritte Staffel von „The Kominsky Method“ (2021).

Warum haben Douglas und Turner die Affäre 40 Jahre lang geleugnet?

Laut Douglas sollte die Lüge seine damalige Frau Diandra und den gemeinsamen Sohn Cameron schützen. Die offizielle Version lautete, beide seien nur „schreckliche Flirter“ gewesen, zwischen denen nie etwas passiert sei – bis Douglas in seinen Memoiren zugab: „Das war eine Lüge.“

Für welchen Film war Kathleen Turner für den Oscar nominiert?

1987 war Kathleen Turner für ihre Titelrolle in „Peggy Sue hat geheiratet“ (1986) als beste Hauptdarstellerin für den Oscar nominiert. Gewonnen hat sie den Preis nicht – dafür hält sie zwei Golden Globes und gilt als eine der prägenden Schauspielerinnen der 80er-Jahre.

Fazit: Eine Affäre, die 40 Jahre Geheimnis blieb

Was jahrzehntelang als harmloser Flirt galt, war eine echte Liebesgeschichte: Michael Douglas und Kathleen Turner waren beim Dreh in Mexiko ein Paar – und hielten es bis zu Douglas‘ Memoiren geheim. Dass Turner die Enthüllung mit Humor nimmt und sogar betont, sich auf das Buch zu freuen, spricht für die tiefe Freundschaft, die aus der einstigen Romanze geworden ist. Hollywood hat schon viele Skandale gesehen – dieser hier endet versöhnlich.

Was meinen Sie: Hätte Michael Douglas das 40 Jahre alte Geheimnis lieber für sich behalten sollen – oder war es höchste Zeit für die Wahrheit? Schreiben Sie es uns in die Kommentare!

Aktualisiert: 4. Oktober 2026

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