Johann Lafer: „Ich fühle mich besser“ – sein Krebs-Update

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Johann Lafer: „Ich fühle mich besser“ – sein Krebs-Update

Johann Lafer hat seinen Fans am Wochenende eine Nachricht geschickt, auf die viele lange gewartet haben: Dem an Lymphdrüsenkrebs erkrankten Fernsehkoch geht es nach Monaten der Chemotherapie spürbar besser. In der NDR-Sendung „DAS! Rote Sofa“ sprach er am Samstagabend offen über Fortschritte, Rückschläge und darüber, warum er trotz allem weiterarbeiten will.

Kurzantwort: Johann Lafer fühlt sich nach eigener Aussage besser. Der 69-Jährige sagte am 10. Oktober 2026 im NDR, er habe in den vergangenen drei bis vier Wochen gemerkt, dass sich sein Kampf gegen den Lymphdrüsenkrebs lohne. Vorbei sei die Erkrankung nicht, doch Johann Lafer sei auf einem guten Weg und sehr dankbar.

Johann Lafer im Jahr 2001 – der junge Sternekoch in weißer Kochjacke lächelt in die Kamera
Johann Lafer im Jahr 2001, zu Beginn seiner großen Fernsehkarriere.

Johann Lafer im NDR: Das Gesundheits-Update vom 11. Oktober 2026

Die deutschen Promi-Medien berichteten am 11. Oktober 2026 übereinstimmend über den Auftritt, darunter GMX mit der Agentur spot on news und das NDR-Umfeld. Lafer saß bei Moderatorin Inka Schneider auf dem roten Sofa, trug ein weißes Cap – und wieder seinen markanten Schnäuzer, der zwischenzeitlich der Chemotherapie zum Opfer gefallen war. Allein dieses Detail werteten viele Zuschauer als sichtbares Zeichen der Besserung.

Johann Lafer erklärte, er habe in den letzten drei, vier Wochen deutlich gespürt, dass sich der lange Kampf lohne. Es sei besser geworden, auch wenn die Erkrankung natürlich noch nicht vorbei sei. Er müsse auf jeden Fall dranbleiben, sei aber sehr dankbar, dass es ihm besser gehe. Diese wenigen Sätze reichten aus, um in den sozialen Netzwerken eine Welle der Erleichterung auszulösen.

Gleichzeitig machte er keine falschen Versprechungen. Zugenommen habe er seit seinem deutlichen Gewichtsverlust noch nicht, sagte er. Das sei für ihn aber nicht entscheidend. Wichtiger sei die Kombination aus Körpergefühl und Psyche – also die Frage, wie sich ein Mensch in seiner Haut fühlt und wie er die Diagnose innerlich verarbeitet.

Für viele Fans war der Auftritt auch deshalb ein starkes Signal, weil Lafer bereits vorausblickte: Ab Sonntag, dem 11. Oktober 2026, wollte er nach übereinstimmenden Berichten auf einer Kreuzfahrt kochen und damit dorthin zurückkehren, wo er sich am wohlsten fühlt – an den Herd und zu den Menschen.

Entsprechend groß war die Anteilnahme nach der Ausstrahlung. Viele Zuschauer hatten den Koch über Jahrzehnte in ihren Wohnzimmern zu Gast und verfolgten seinen Krankheitsweg seit der öffentlichen Bekanntgabe im Mai mit Sorge. Dass nun ausgerechnet der zurückgekehrte Schnäuzer und ein Satz über das bessere Gefühl die Runde machten, zeigt, wie sehr das Publikum auf ein positives Zeichen von ihm gewartet hatte.

Die Diagnose: So entwickelte sich die Krankheit von Johann Lafer

Die Erkrankung begleitet ihn schon deutlich länger, als die Öffentlichkeit wusste. Nach übereinstimmenden Berichten erhielt er die Diagnose bereits vor rund zweieinhalb Jahren nach einer Routineuntersuchung: Lymphdrüsenkrebs. Anfang 2026 verschlechterte sich sein Gesundheitszustand, Anfang des Jahres begann er eine Chemotherapie.

Erst Ende Mai 2026 ging Johann Lafer an die Öffentlichkeit. Auf Instagram beschrieb er seine Erkrankung damals als indolentes, also niedrig-malignes und nicht aggressives Non-Hodgkin-Lymphom. Zugleich sagte er offen, er sei ernsthaft krank. Der Krebs gelte als nicht heilbar, könne aber eingedämmt werden – eine ehrliche Einordnung, die viele Betroffene damals als mutig empfanden.

Der zeitliche Ablauf im Überblick:

  1. Vor rund zweieinhalb Jahren: Lafer erhält nach einer Routineuntersuchung die Diagnose Lymphdrüsenkrebs.
  2. Anfang 2026: Sein Zustand verschlechtert sich, die Chemotherapie beginnt.
  3. Ende Mai 2026: Er macht die Erkrankung öffentlich und spricht von einem indolenten Non-Hodgkin-Lymphom.
  4. Sommer 2026: Die Therapie fordert ihren Tribut – Gewichtsverlust, zeitweise Verlust des Geschmackssinns, der Schnäuzer fällt aus.
  5. 10./11. Oktober 2026: Er berichtet im NDR von spürbarer Besserung und dankt Ärzten und Fans.

Besonders bitter für einen Koch: Die Chemotherapie nahm ihm zeitweise den Geschmackssinn. Ausgerechnet der Mann, dessen Beruf aus Abschmecken, Würzen und feinen Nuancen besteht, konnte vorübergehend kaum schmecken, was er zubereitete. Er selbst fasste die gesamte Belastung als ein sehr großes Paket zusammen, das man körperlich wie seelisch ertragen müsse.

Definition: Was ist ein indolentes Non-Hodgkin-Lymphom?

Definition: Ein Non-Hodgkin-Lymphom ist eine Krebserkrankung des Lymphsystems, bei der sich Lymphzellen unkontrolliert vermehren. Die Bezeichnung „indolent“ steht für einen langsam wachsenden, weniger aggressiven Verlauf. Solche Lymphome gelten häufig als nicht vollständig heilbar, lassen sich mit Therapien wie einer Chemotherapie aber oft über lange Zeit eindämmen und kontrollieren.

Genau diese Einordnung erklärt, warum Johann Lafer seine Lage so nüchtern beschreibt: Es geht nicht um ein schnelles „Besiegen“ der Krankheit, sondern um Eindämmung, Stabilität und Lebensqualität. Dass er sich besser fühlt und wieder Pläne schmiedet, ist vor diesem Hintergrund eine wirklich gute Nachricht – auch wenn der Weg weitergeht.

Wichtig ist dabei: Er ist kein Einzelfall, der aus der Ferne medizinisch bewertet werden sollte. Sein Fall zeigt vielmehr, wie unterschiedlich Verläufe sein können und warum regelmäßige Kontrollen und Routineuntersuchungen so entscheidend sind – seine eigene Diagnose war schließlich der Zufallsbefund einer solchen Untersuchung.

Ärzte betonen bei Lymphomen immer wieder, dass frühe Hinweise oft unscheinbar sind: anhaltende Müdigkeit, geschwollene Lymphknoten oder unerklärlicher Gewichtsverlust werden leicht dem Alltag zugeschrieben. Umso wichtiger ist es, solche Signale ernst zu nehmen und abklären zu lassen. Dass ein prominenter Patient wie Lafer offen über Diagnose und Therapie spricht, kann anderen Betroffenen Mut machen, sich früh Hilfe zu holen und die Behandlung nicht aufzuschieben.

„Viel nachdenklicher und dankbarer“: Wie die Krankheit Johann Lafer verändert hat

In der NDR-Sendung sprach er auch darüber, was die vergangenen Jahre innerlich mit ihm gemacht haben. Er sei viel nachdenklicher geworden, gehe bewusster mit sich selbst und mit seinen Mitmenschen um und sei insgesamt dankbarer. In einer solchen Lage merke man, wie abhängig man von anderen sei. Für ihn seien Ärztinnen und Ärzte „die Helden von heute“, wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Gespräch berichtete.

Ausdrücklich bedankte sich Johann Lafer bei den vielen Menschen, die ihm geschrieben und alles Gute gewünscht hatten. Das sei keine Selbstverständlichkeit, betonte er. Auch sein christlicher Glaube und das Gebet geben ihm nach früheren Interviews, etwa mit der Illustrierten „Bunte“, Halt im Umgang mit der Erkrankung.

Nicht jeder reagierte nur mit Mitgefühl. Er berichtete, manche warfen ihm vor, er arbeite trotz Krankheit weiter und wolle damit Geld verdienen. Seine Antwort darauf ist eine Frage der Haltung: Wer im Krankenhaus liege und ständig negativen Gedanken ausgesetzt sei, brauche einen sehr guten Geisteszustand, um das alles zu verarbeiten. Das Gefühl, dass noch etwas möglich ist, half ihm weiterzumachen. Arbeiten ist für ihn also weniger Programm als Therapie und Lebenszeichen.

Vom Lehrling zum Sternekoch: Die Karriere von Johann Lafer

Johann Lafer wurde am 27. September 1957 in St. Stefan im Rosental in der Steiermark geboren und wuchs auf dem Bauernhof seiner Eltern auf. Dort lernte er früh den respektvollen Umgang mit Produkten – eine Haltung, die seine Küche bis heute prägt. Seine Kochlehre absolvierte er von 1973 bis 1976 im Grazer Restaurant Gösser-Bräu; die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) würdigte 2026 sein 50-jähriges Berufsjubiläum seit dem Lehrabschluss.

Die wichtigsten Stationen seiner Laufbahn:

  • 1977: Erstes Engagement in Deutschland im Berliner Hotel Schweizer Hof, danach Le Canard in Hamburg.
  • 1980: Auszeichnung als bester Pâtissier Deutschlands; Chef-Pâtissier unter Eckart Witzigmann im Münchner Restaurant Aubergine.
  • 1983: Er wird Küchenchef im Restaurant Le Val d’Or in Guldental.
  • 1987: Zwei Michelin-Sterne für das Le Val d’Or; das Restaurant hielt einen Stern bis 2019 und zwei Sterne von 1987 bis 2009.
  • 1994: Umzug auf die Stromburg bei Bingen – mit Hotel, Bistro und später der eigenen Kochschule Table d’Or.
  • 1997: Der Gault Millau kürt ihn zum „Koch des Jahres“.
  • 2019: Er schließt das Le Val d’Or, eröffnet kurz die „Johanns Küche“ und verabschiedet sich von der Stromburg.

Auf der Stromburg baute er ab 1994 weit mehr als ein Restaurant auf: Zum Gesamtkomplex gehörten das Gourmetrestaurant, ein Hotel und die rustikale Turmstube. In den alten Räumen des Le Val d’Or in Guldental entstanden 1996 seine Kochschule Table d’Or samt eigenem Fernseh- und Fotostudio. Von dort aus produzierte er viele seiner Sendungen selbst – ein unternehmerisches Modell, das damals in der deutschen Kochszene als wegweisend galt und seine Unabhängigkeit von Sendern und Produzenten sicherte.

Verheiratet ist Johann Lafer seit 1990 mit der Hotelfachfrau Silvia Buchholz-Lafer, das Paar hat zwei Kinder und lebt in Guldental – dem Ort, an dem mit dem Le Val d’Or alles begann. Neben der Küche entdeckte er eine zweite Leidenschaft: 2002 bestand er die Prüfung zum Helikopterpiloten und gründete „Heli Gourmet“, exklusive Rundflüge über das Rheintal mit anschließendem Menü.

Johann Lafer im Fernsehen: Küchenschlacht, Lichter und drei Teller

Einem Millionenpublikum wurde Johann Lafer durch das Fernsehen bekannt. Schon von 1993 bis 2006 moderierte er im SWR den „Fröhlichen Weinberg“, 2006 folgte mit „L wie Lafer“ seine erste eigene Kochsendung. Im selben Jahr startete im ZDF das Erfolgsformat „Lafer! Lichter! Lecker!“, das er bis 2017 gemeinsam mit Horst Lichter präsentierte – ein Duo, das für eine ganze Generation von Zuschauern zum Samstagnachmittag gehörte.

Das Erfolgsrezept der Sendung war die Mischung aus klassischer Kochkunst und lockerer Unterhaltung: Während Lafer für Technik, Präzision und feine Saucen stand, brachte Lichter rheinischen Humor und eine betont unkomplizierte Sicht aufs Kochen ein. Diese zwei Handschriften machten das Format über elf Jahre hinweg zu einem der beliebtesten Kochformate im deutschen Fernsehen und prägten eine ganze Ära der TV-Küche, in der Kochen endgültig zum Familienevent am Bildschirm wurde.

Seit 2008 ist er das Gesicht der ZDF-„Küchenschlacht“, in der Hobbyköche gegeneinander antreten. Und auch im hohen Kochalter kam noch ein neues Format hinzu: Seit Mai 2024 moderiert er auf Sat.1 „Drei Teller für Lafer“, wo drei Hobbyköche ihn von ihrem Können überzeugen müssen. Wer mehr über andere bekannte TV-Gesichter lesen möchte, findet weitere Porträts in unserer Rubrik Prominente.

Geboren27. September 1957 in St. Stefan im Rosental, Steiermark
BerufKoch, Fernsehkoch, Unternehmer, Autor
Bekannt durchLe Val d’Or (zwei Michelin-Sterne), „Lafer! Lichter! Lecker!“, „Die Küchenschlacht“
FamilieVerheiratet mit Silvia Buchholz-Lafer, zwei Kinder
AktuellGesundheits-Update vom 11. Oktober 2026: auf dem Weg der Besserung

Bücher, „Medical Cuisine“ und neue Pläne: Johann Lafer 2026

Als Autor ist er ebenso produktiv wie am Herd: Mehr als 60 Kochbücher hat er veröffentlicht, viele davon Bestseller. Zuletzt widmete er sich verstärkt dem Thema „Medical Cuisine“, also genussvoller Ernährung auf Basis medizinischer Erkenntnisse, mit Titeln wie „Essen gegen Arthrose“ und „Essen gegen Schmerzen“. Seit seinem 60. Geburtstag erscheint außerdem sein eigenes Magazin „Lafer – Das Journal für den guten Geschmack“. Jede Ausgabe stellt rund 40 saisonale Rezepte vor, die er selbst kommentiert, und versteht sich als Mischung aus Genussmagazin und Kochbuch für Sammler.

Dass er auch 2026 nicht an Rückzug denkt, zeigen seine aktuellen Projekte: Laut WKO entwickelt er neue Gerichte für das Catering der Lufthansa, war im Juni 2026 als Genussbotschafter auf Donau-Kreuzfahrtschiffen unterwegs, und sein neues Kochbuch „Der Geschmack des Sonntags“ erscheint im Oktober 2026. Seit 2016 fördert er zudem als Initiator des „Next Chef Award“ auf der INTERNORGA junge Kochtalente. Ausführliche Hintergründe zu seiner Laufbahn liefert der Beitrag der Wirtschaftskammer Österreich zu seinem Jubiläum.

Das aktuelle Gesundheits-Update mit allen Aussagen aus der NDR-Sendung hat unter anderem GMX auf Basis von spot on news zusammengefasst. Wer sich für weitere Gesundheitsgeschichten von Prominenten interessiert, wird bei uns ebenso fündig wie Leser, die ein Porträt wie das von Collien Fernandes schätzen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Krankheit hat Johann Lafer?

Er ist an Lymphdrüsenkrebs erkrankt, genauer an einem indolenten, also niedrig-malignen und nicht aggressiven Non-Hodgkin-Lymphom. Die Diagnose erhielt er vor rund zweieinhalb Jahren nach einer Routineuntersuchung, öffentlich machte er sie Ende Mai 2026.

Wie geht es Johann Lafer aktuell?

Johann Lafer geht es besser. Am 10. Oktober 2026 sagte er in der NDR-Sendung „DAS! Rote Sofa“, er habe in den vergangenen drei bis vier Wochen gemerkt, dass sich sein Kampf lohne. Vorbei sei die Erkrankung nicht, aber er sei auf dem Weg, den man sich wünscht.

Wie alt ist Johann Lafer?

Er wurde am 27. September 1957 in St. Stefan im Rosental in der Steiermark geboren. Damit wurde er im September 2026 69 Jahre alt.

Welche Nebenwirkungen hatte seine Chemotherapie?

Er verlor durch die Chemotherapie deutlich an Gewicht und zeitweise seinen Geschmackssinn. Auch sein markanter Schnäuzer fiel vorübergehend aus – beim NDR-Auftritt im Oktober 2026 war er wieder zu sehen, was viele Fans als Zeichen der Besserung werteten.

Für welche Sendungen ist Johann Lafer bekannt?

Er wurde durch Formate wie „Lafer! Lichter! Lecker!“ (2006 bis 2017, mit Horst Lichter) und „Die Küchenschlacht“ (seit 2008) einem Millionenpublikum bekannt. Seit Mai 2024 moderiert er außerdem „Drei Teller für Lafer“ auf Sat.1.

Ist er verheiratet?

Ja, Johann Lafer ist seit 1990 mit der Hotelfachfrau Silvia Buchholz-Lafer verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder und lebt in Guldental in Rheinland-Pfalz, wo einst das gemeinsame Sternerestaurant Le Val d’Or seinen Anfang nahm.

Fazit: Ein starkes Lebenszeichen von Johann Lafer

Das Update aus dem NDR-Studio ist keine Heilungsmeldung – das stellt Johann Lafer selbst klar. Aber es ist ein ehrliches, hoffnungsvolles Lebenszeichen eines Mannes, der seit zweieinhalb Jahren mit einer schweren Diagnose lebt und trotzdem nach vorne schaut: dankbar, nachdenklich und mit neuen Plänen vom Kochbuch bis zur Kreuzfahrt. Wer ihn kennt, weiß, dass Kochen für ihn immer mehr war als ein Beruf. Vielleicht ist genau das seine stärkste Medizin neben aller Therapie.

Wie haben Sie den Auftritt erlebt? Schreiben Sie uns Ihre guten Wünsche für Johann Lafer in die Kommentare und teilen Sie diesen Artikel mit anderen Fans des TV-Kochs. Weitere Promi-News und Gesundheits-Updates finden Sie täglich neu auf KlatschStar.

Aktualisiert: 12. Oktober 2026

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